Der Mai ist ein Monat des Aufblühens. Vieles wird heller, lebendiger, bewegter. Auch im katechetischen Alltag gibt es solche Momente: wenn ein Gedanke nachklingt, eine Frage offenbleibt oder ein Gespräch unerwartet Tiefe bekommt.
Manchmal genügt es, solche Spuren festzuhalten: ein Wort, ein Satz, ein kurzer Gedanke. Schreiben kann klären, ordnen und Raum schaffen, ohne Anspruch auf Perfektion, jedoch mit Aufmerksamkeit für das, was sich zeigt. So wird Schreiben zu einer einfachen Ressource im Berufsalltag: zum Innehalten, Wahrnehmen und Weiterdenken. Beim nächsten Treffpunkt Katechetik greifen wir dieses Thema auf und entdecken, wie kleine Schreibimpulse Türen öffnen können im Unterricht ebenso wie für uns selbst. Vielleicht ist der Mai eine Einladung, Worte zu finden, die etwas in Bewegung bringen.